VHM-Sonderwerkzeuge für die industrielle Metallbearbeitung

Seit über 35 Jahren produziert Müller Präzisionswerkzeuge innovative VHM-Sonderwerkzeuge zum Bohren, Fräsen und Senken in Großserienfertigung – ausschließlich in Deutschland. Der hoch moderne Maschinenpark mit 80 Mitarbeitern am Standort Sien in Rheinland-Pfalz läuft dabei durchgängig an 365 Tagen im Jahr.

Dabei hatte alles klein angefangen. Am 1. April 1981 gründeten Karl-Heinz und Siglinde Müller die Werkzeugschleiferei K.-H. Müller GbR in Sien. Mit drei Mitarbeitern wurden zunächst Werkzeuge für die Holzbearbeitung geschliffen. Bereits vier Jahre später erweiterte Müller sein Leistungsangebot auf das Schleifen von Werkzeugen für die metallbearbeitende Industrie. „Seit Gründung des Unternehmens ist maximale Flexibilität und ein Höchstmaß an Einsatzbereitschaft und Kompetenz die Basis unseres Erfolges“, erzählt Mathias Schmidt, Geschäftsführer der heutigen Müller Präzisionswerkzeuge GmbH.

Mit einer kontinuierlichen Erweiterung des Leistungsangebotes und der Produktionsstätte sowie Investitionen in den Maschinenpark (z.B. in die erste CNC-gesteuerte Werkzeugschleifmaschine), hat sich Müller Präzisionswerkzeuge konsequent zu einem der marktführenden Unternehmen auf dem Gebiet der Präzisionswerkzeuge entwickelt. „Im Jahr 2000 wurde die K.-H. Müller Präzisionswerkzeuge GmbH als operative Nachfolgegesellschaft der K.-H. Müller GbR gegründet. 2006 haben wir erstmalig die Fertigungsmenge von 300.000 Schneidwerkzeugen pro Jahr mit einem Maschinenpark von 14 CNC-gesteuerten Bearbeitungszentren und circa 20 manuell gesteuerten Maschinen überschritten“, berichtet Matthias Schmidt stolz. „Mit einem hochmodernen Maschinenpark, mit CNC-Bearbeitungszentren der neuesten Generation und einem motivierten Team von qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern garantieren wir unseren Kunden am Produktionsstandort Sien ausgezeichnete Qualität ‚Made in Germany‘“, so Schmidt weiter.

Heute erreicht Müller Präzisionswerkzeuge mit seinen Werkzeugen und Dienstleistungen für seine Kunden deutliche Performance- und Standzeiten-Steigerungen. Der Spezialist für Sonderwerkzeuge unterstützt dabei vor allem Automobilzulieferer, Maschinenbauer, Lohnfertiger und andere metallbearbeitende Unternehmen, die regelmäßig oder in großer Stückzahl Bauteile und andere Werkstücke fertigen.

Professionelle Services zum Nachschleifen von Sonderwerkzeugen

Aus der Historie des Unternehmens geschuldet, versteht sich Müller besonders auf modernes Nachschleifen sowie innovative Schichttechnologien für Sonderwerkzeuge. Diese müssen immer höhere Anforderungen hinsichtlich Stabilität, Genauigkeit und Prozesssicherheit erfüllen. Gleichzeitig sind Sonderwerkzeuge hohen Belastungen und dem damit einhergehenden Verschleiß ausgesetzt.

Mit einem Volumen von rund 400.000 Nachschliffen pro Jahr sowie der Vielzahl von beherrschten Werkzeugen und Materialien zählt Müller zu den führenden Spezialisten für das Nachschleifen von Bohr-, Fräs-, Säge- und Reibwerkzeugen. Vom Nachschleifen nach Herstellervorgaben über das Anbringen einer Schneidkantenpräparation bis hin zur Beschichtung mit anschließender Nachbehandlung bietet das Unternehmen umfangreiche Services aus einer Hand, inklusive Hol- und Bring-Dienst.

Ein besonderes Verfahren, auf das Müller sich spezialisiert hat, ist die so genannte Schneidkantenverrundung. Dabei werden insbesondere bei Fräs- und Bohrwerkzeugen durch den Schleifprozess entstandene Mikroausbrüche und sonstige Ungleichmäßigkeiten entfernt und die Kanten geglättet. Dadurch erhöht sich die Prozesssicherheit, es lassen sich höhere Schnittgeschwindigkeiten und Vorschübe fahren und die Standzeiten werden nahezu um das Doppelte verlängert. „Wir fungieren als wahre ‚Werkzeug-Doktoren‘: Unsere Experten lassen stumpfe Werkzeuge beinahe wieder wie neu werden. Das spart Kosten und bewährte Qualität kann länger zum Einsatz kommen“, erklärt Mathias Schmidt.

Dem Stand der Technik immer einen Schritt voraus

Die Ingenieure bei Müller Präzisionswerkzeuge sind stets gefordert, ihre technischen Kenntnisse einzubringen und weiterzuentwickeln, um mit innovativen Lösungen eine Antwort auf aktuelle Problemstellungen in der Großserienfertigung zu haben. Mit dem neu entwickelten Stahlbohrer SteelPlus rücken sie etwa das in der industriellen Metallbearbeitung brisante Thema Spankontrolle in den Vordergrund. Die Wirtschaftlichkeit und die Effektivität bei der Serienfertigung von Abgasturboladern wiederum – eine akute Problemstellung in der Automobilindustrie – adressiert der neue Hochleistungsbohrer CroNiPlus. Anwender profitieren hier von höheren Standwegen und
-mengen und können damit ihre Fertigungskosten sowie Takt- und Bearbeitungszeiten deutlich reduzieren.

Mit dem MaxFeed, dem MaxFeedPlus, dem AluPlus und dem InoxPlus befinden sich im Portfolio von Müller weitere für unterschiedliche Bearbeitungsaufgaben optimierte, innovative Hochleistungsbohrer. Darüber hinaus bietet das Unternehmen mehrere Hochleistungsfräser an. Diese können von der Einzelteilbearbeitung bis hin zur hocheffizienten Großserienfertigung eingesetzt werden. „Müller stellt die Sonderwerkzeuge nicht nur bereit, sondern bietet auch ein Gesamtkonzept aus Beratung, Lieferung, Anpassung an kundenspezifische Bedürfnisse, Implementierung sowie der Aufbereitung verschlissener Werkzeuge“, konstatiert Mathias Schmidt. „Mit einer Fertigungsmenge von jährlich über 100.000 Stück Sonderwerkzeugen liefern wir unseren Kunden konstant hohe Qualität, um Produktionsprozesse deutlich zu beschleunigen, Standmengen zu erhöhen und von wirtschaftlichen Vorteilen zu profitieren.“

Ausbildungsoffensive für technische Berufe

Neben der Zufriedenheit der Kunden hat das Thema Ausbildung bei Müller höchste Priorität. „Um dauerhaft wettbewerbsfähig zu bleiben, brauchen wir qualifizierte, motivierte Mitarbeiter. Für uns ist es deshalb sehr wichtig, gerade für unsere technischen Berufe geeignete Auszubildende zu finden“, sagt Geschäftsführer Mathias Schmidt. Müller setzt dabei auf eine attraktive, ungewöhnliche Ausbildungs-Initiative. So zahlt das Unternehmen Lehrlingen bereits im 1. Ausbildungsjahr 1.000 € monatlich und damit mehrere hundert Euro mehr als tariflich vorgesehen.

Daneben bietet Müller unter 18-jährigen einen kostenlosen Azubi-Shuttle für den täglichen Weg zur Arbeit an. Hinzu kommen Prämien, Nebenkostenerstattung sowie verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens und eine Übernahmegarantie bei guten Leistungen. „Damit bieten wir jungen Menschen hervorragende Einstiegschancen für eine erfolgreiche Karriere als Schneidwerkzeugmechaniker/in“, so Mathias Schmidt.

K.-H. Müller Präzisionswerkzeuge GmbH

Anschrift

Fürst-Dominik-Straße 44

55758 Sien (bei Idar-Oberstein)

Kontakt

Telefon: +49 (0) 6788 9798-0

Telefax: +49 (0) 6788 9798-99

E-Mail: info@mueller-sien.de

Web: www.mueller-sien.de

Geschäftsführer: Mathias Schmidt

Source: werkzeugnachrichten.de