Überarbeitung der Bauprodukteverordnung

Die Europäische Kommission arbeitet aktiv an der Überarbeitung der Bauprodukteverordnung.

Die Bauprodukteverordnung enthält EU-weite Vorschriften für die Vermarktung von Bauprodukten.

Im Rahmen dieser Initiative werden diese Vorschriften überarbeitet. Sie umfasst:

  • Bearbeitung der in der Evaluierung von 2019 festgestellten Probleme,
  • Verbesserung der Funktionsweise des Binnenmarkts für Bauprodukte.

Ziel ist es, das Wachstums- und Beschäftigungspotenzial der Branche zu erschließen, Umweltziele im Rahmen des Grünen Deals und des Aktionsplans für die Kreislaufwirtschaft zu fördern und möglicherweise die Produktsicherheit zu fördern.

Rückmeldungen zu diesem Fahrplan sind  bis zum 19. August 2020 möglich. Den eingehenden Rückmeldungen wird bei der weiteren Entwicklung und Feinabstimmung der Initiative Rechnung getragen.

In den kommenden Wochen wird die Europäische Kommission zudem im Rahmen der laufenden externen Studie zur Unterstützung der Folgenabschätzung eine offizielle dreimonatige öffentliche Konsultation einleiten. Sie wird darauf abzielen, neue Erkenntnisse über die Auswirkungen der fünf identifizierten Überarbeitungsszenarien für die künftige Gesetzgebung zu sammeln. Die Möglichkeiten reichen dabei von einem Leitfaden über die Nachjustierung, Fokussierung auf einzelne Bereiche oder Erweiterung der Bauprodukteverordnung bis hin zur Aufhebung.

Der FWI wird den betroffenen Mitgliedsfirmen aus seinen Unterverbänden Construction Fixings Germany und Herstellervereinigung Holzschrauben Hinweis zur Beantwortung der teilweise komplexen Fragestellungen zur Verfügung stellen.