China: Vom Partner zum Rivalen

Analysten und Politikern zufolge schädigen Chinas zunehmend autokratische Innenpolitik und seine durchsetzungsfähige Außenpolitik die Beziehungen zur Europäischen Union.

Auf einem virtuellen EU-China-Gipfel am 14. September wurde trotz jahrelanger Verhandlungen zu vielen Themen, nicht zuletzt zu Handel und Investitionen, keine wesentliche Einigung erzielt.

„Für die EU ist China gleichzeitig (in verschiedenen Politikbereichen) ein Kooperationspartner, ein Verhandlungspartner, ein wirtschaftlicher Wettbewerber und ein systemischer Rivale“, heißt es im Hintergrundpapier des Europäischen Auswärtigen Dienstes.

Formal sind die EU und China seit 2003 strategische Partner – eine Partnerschaft, die vor fünf Jahren durch die strategische Agenda für die Zusammenarbeit zwischen der EU und China 2020 erweitert wurde. In jüngerer Zeit äußerten EU-Beamte und -Politiker jedoch zunehmende Besorgnis über Chinas wirtschaftlichen Expansionismus und Menschenrechtsverletzungen. Die aktuelle Coronavirus-Pandemie und die Entwicklungen in Hongkong haben sich deutlich negativ auf die Beziehungen zwischen der EU und China ausgewirkt.

Diese Notiz enthält Links zu jüngsten Kommentaren, Studien und Berichten wichtiger internationaler Think Tanks zu China, seinen Beziehungen zur EU und verwandten Themen (in englischer Sprache).