Vertrauen ist unser stärkstes Werkzeug.

Das FWI-Herkunftssiegel „Deutsches Werkzeug – Made in Germany“ steht für Werte, für die wir als Branche einstehen, erkennbar für Profis, den Handel und Endkund:innen. Es zeichnet Werkzeuge aus, die in allen Arbeitsschritten in Deutschland nach höchsten Qualitätsstandards und mit Verantwortung für Mensch und Umwelt gefertigt werden. Hinter diesem Siegel stehen Unternehmen der deutschen Werkzeugindustrie, die durch den FWI-Fachverband Werkzeugindustrie vertreten werden. Strenge Richtlinien sowie der Schutz als Kollektivmarke in der EU und weiteren wichtigen Ländern stellen sicher, dass nur Mitglieder des FWI das Siegel führen dürfen.

Echte Betriebe. Echte Verantwortung.

Hinter jedem Werkzeug stehen Menschen. Unternehmen und Familienbetriebe, die seit Generationen für Qualität sorgen. Unsere Herkunftssiegel-Partner investieren in Ausbildung, Arbeitsschutz und faire Löhne. Denn Qualität beginnt dort, wo Verantwortung übernommen wird.

Lernen Sie unsere Partner kennen:

Warum sich das Herkunftssiegel lohnt:

Sichtbarkeit: Positionierung im Markt mit klarem Herkunftsnachweis
Vertrauen: glaubwürdiges Siegel für Qualität und Fairness
Unterstützung: Vorlagen, Social-Assets und Kommunikations-Support vom FWI
Gemeinschaft: Teil eines starken Netzwerks aus über 150 Unternehmen

Siegelpartner werden (nur für FWI-Mitglieder):

  1. Mitgliedschaft prüfen: FWI-Mitgliedschaft bereits vorhanden.
  2. Nachweise: Produktfakten, Fertigungstiefe, interne Nutzungsvorgaben.
  3. Freigabe und Nutzung: Styleguide, Produkt- & Kommunikationskennzeichnung.

Was bedeutet „Made in Germany“?

  • Freiwillige Herkunftsangabe mit klaren Qualitätserwartungen.
  • Entscheidend ist: Alle qualitätsbegründenden Arbeitsschritte müssen in Deutschland erfolgen.
  • Werkzeugsätze sind nur dann "Made in Germany", wenn alle enthaltenen Teile die strengen Kriterien erfüllen.

Der Produktionsstandort Deutschland genießt weltweit hohes Ansehen. Die deutsche Werkzeugindustrie profitiert davon: Werkzeuge mit der Kennzeichnung „Made in Germany“ bieten dank Qualität, Ausgereiftheit und innovativen Details spürbare Vorteile und rechtfertigen auch einen eventuell höheren Preis. Zukunftschancen haben vor allem Unternehmen, die diese Stärken konsequent nutzen und die Bedingungen zur Verwendung der Kennzeichnung korrekt beachten.

Das plakative Gütesiegel „Made in Germany“ wird in der Regel auf dem Produkt angebracht. Es hat keine zollrechtliche Relevanz und erfolgt in Eigenverantwortung des Herstellers.

Offiziell handelt es sich um eine geografische Herkunftsangabe, die historisch im "Madrider Abkommen" verankert war und heute im deutschen Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) festgeschrieben ist. Entscheidend ist, dass der Hinweis nicht irreführend ist. Da Kund:innen damit besondere Qualität und Zuverlässigkeit verbinden, kommt es nicht auf Zollwertregeln, sondern auf die qualitätsbegründenden Arbeitsschritte an, die in Deutschland erfolgen müssen.

Der rechtliche Rahmen ergibt sich zunächst aus §§ 126, 127 und 128 Markengesetz (Geographische Herkunftsangaben) und § 5 UWG (Irreführende Werbung). In Streitfällen rückt in jüngster Zeit mehr und mehr die Sicht des Verbrauchers in den Fokus der rechtlichen Beurteilung.

Exklusive Einblicke in deutsche Werkzeugfertigungen