Vertrauen ist unser stärkstes Werkzeug.
Das FWI-Herkunftssiegel „Deutsches Werkzeug – Made in Germany“ steht für Werte, für die wir als Branche einstehen, erkennbar für Profis, den Handel und Endkund:innen. Es zeichnet Werkzeuge aus, die in allen Arbeitsschritten in Deutschland nach höchsten Qualitätsstandards und mit Verantwortung für Mensch und Umwelt gefertigt werden. Hinter diesem Siegel stehen Unternehmen der deutschen Werkzeugindustrie, die durch den FWI-Fachverband Werkzeugindustrie vertreten werden. Strenge Richtlinien sowie der Schutz als Kollektivmarke in der EU und weiteren wichtigen Ländern stellen sicher, dass nur Mitglieder des FWI das Siegel führen dürfen.
Internationale Eisenwarenmesse 2026 in Köln
Bald ist es soweit: Vom 3. bis 6. März 2026 öffnet die Internationale Eisenwarenmesse ihre Tore in Köln.
Alle zwei Jahre trifft sich hier die Branche, um Innovationen, Trends und Networking zu erleben.
Den FWI treffen Sie am Stand D002 in Halle 10.2. Hier präsentieren wir unter anderem das Herkunftssiegel „Deutsches Werkzeug – Made in Germany“.
Viele Siegel-Partner wie JOKARI Halle 10.1 | H010 G011, KIRSCHEN Halle 10.1 | C069, KRETZER Halle 10.1 | F035, LESSMANN Halle 10.2 | F001, LUKAS-ERZETT Halle 10.2 | D010, MATADOR Halle 10.1 | H018 J019, MPS Halle 10.2 | F020 G021, PICARD Halle 10.1 | J010 K011, SCHRÖDER Halle 10.1 | D010, WEICON Halle 10.1 | F010 G019 und WITTE Halle 10.2 | B010 C011 sind auch live vor Ort.
Warum sich das Herkunftssiegel lohnt:
Sichtbarkeit: Positionierung im Markt mit klarem Herkunftsnachweis
Vertrauen: glaubwürdiges Siegel für Qualität und Fairness
Unterstützung: Vorlagen, Social-Assets und Kommunikations-Support vom FWI
Gemeinschaft: Teil eines starken Netzwerks aus über 150 Unternehmen
Siegelpartner werden (nur für FWI-Mitglieder):
- Mitgliedschaft prüfen: FWI-Mitgliedschaft bereits vorhanden.
- Nachweise: Produktfakten, Fertigungstiefe, interne Nutzungsvorgaben.
- Freigabe und Nutzung: Styleguide, Produkt- & Kommunikationskennzeichnung.
Was bedeutet „Made in Germany“?
- Freiwillige Herkunftsangabe mit klaren Qualitätserwartungen.
- Entscheidend ist: Alle qualitätsbegründenden Arbeitsschritte müssen in Deutschland erfolgen.
- Werkzeugsätze sind nur dann "Made in Germany", wenn alle enthaltenen Teile die strengen Kriterien erfüllen.
Der Produktionsstandort Deutschland genießt weltweit hohes Ansehen. Die deutsche Werkzeugindustrie profitiert davon: Werkzeuge mit der Kennzeichnung „Made in Germany“ bieten dank Qualität, Ausgereiftheit und innovativen Details spürbare Vorteile und rechtfertigen auch einen eventuell höheren Preis. Zukunftschancen haben vor allem Unternehmen, die diese Stärken konsequent nutzen und die Bedingungen zur Verwendung der Kennzeichnung korrekt beachten.
Das plakative Gütesiegel „Made in Germany“ wird in der Regel auf dem Produkt angebracht. Es hat keine zollrechtliche Relevanz und erfolgt in Eigenverantwortung des Herstellers.
Offiziell handelt es sich um eine geografische Herkunftsangabe, die historisch im "Madrider Abkommen" verankert war und heute im deutschen Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) festgeschrieben ist. Entscheidend ist, dass der Hinweis nicht irreführend ist. Da Kund:innen damit besondere Qualität und Zuverlässigkeit verbinden, kommt es nicht auf Zollwertregeln, sondern auf die qualitätsbegründenden Arbeitsschritte an, die in Deutschland erfolgen müssen.
Der rechtliche Rahmen ergibt sich zunächst aus §§ 126, 127 und 128 Markengesetz (Geographische Herkunftsangaben) und § 5 UWG (Irreführende Werbung). In Streitfällen rückt in jüngster Zeit mehr und mehr die Sicht des Verbrauchers in den Fokus der rechtlichen Beurteilung.