VerschiedenesDigitalisierung & Cyberabwehr: Wo deutsche Unternehmen heute stehen

Die aktuelle DIHK‑Digitalisierungsumfrage 2026 zeigt: Viele Unternehmen in Deutschland fühlen sich bei Digitalisierung und Cybersicherheit grundsätzlich solide aufgestellt. Gleichzeitig treten deutliche Schwachstellen zutage – von fehlenden Fachkräften bis zu unklaren politischen Rahmenbedingungen.

 

 
Kernpunkte der aktuellen Digitalisierungsentwicklung:

 

  • Unternehmen halten trotz wirtschaftlicher Unsicherheit beim Digitalisierungstempo mit: Digitale Projekte werden weiter vorangetrieben – auch unter schwierigen Rahmenbedingungen.
  • Künstliche Intelligenz wird zum echten Produktivitätsmotor: KI‑Anwendungen sind in vielen Betrieben angekommen und steigern Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit.
  • Gigabit-Ausbau macht Fortschritte: Der Anteil gigabitversorgter Unternehmen ist im Jahresvergleich um 5 Prozent gestiegen.
  • Behördliche Prozesse bremsen die digitale Transformation: Langsame, analoge oder uneinheitliche Verwaltungsabläufe behindern Investitionen und Innovationen.
  • Cybersicherheitslage bleibt angespannt: Die Bedrohung ist weiterhin hoch; viele Unternehmen müssen ihre Krisenvorsorge noch deutlich stärken.
  • Digitale Souveränität braucht offene Standards: Offene Schnittstellen, interoperable Systeme, digitale Kompetenzen und der Einsatz von Open Source sind zentrale Voraussetzungen.

Für die Handwerkzeugbranche stellt sich damit die Frage, wie faire Wettbewerbsbedingungen künftig gesichert werden können.

 

 

Quelle: DIHK

 

Link:

DIHK‑Digitalisierungsumfrage 2026

Podcast „WirtschaftsWissen“ (Folge 52): Arian Siefert, Referatsleiter „Wirtschaft digital“ beim DIHK erläutert, wie es um die digitale Leistungsfähigkeit der Wirtschaft bestellt ist und welche Weichen jetzt gestellt werden müssen.

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