FWI-NewsletterFWI-Informationskampagne zur Werbung mit "Germany"

FWI-Kampagne "Germany" vs. "Made in Germany"

Teilweise sieht man auf Werkzeugen auch Aussagen wie "made for Germany", "German Quality" oder die Verwendung von "Germany" als Ergänzung zum deutschen Firmensitz. Oft werden diese Aussagen in Kombination mit schwarz-rot-gelben Logos verwendet.

Solche Aussagen sind zulässig auch für importierte Werkzeuge. Die Rechtsprechung geht zunehmend von einem informierten Verbraucher aus, der daraus nicht zwangläufig auf eine deutsche Herkunft des Produkts im Sinne eines "Made in Germany" schließt. Entsprechende Aussagen oder Logos sind daher rechtlich nicht zu beanstanden, solange sie nicht klar irreführend in Bezug auf eine Fertigung in Deutschland sind. Daher werden sie bevorzugt für solche Werkzeuge verwendet, welche die strengen Kriterien für "Made in Germany" (alle qualitätsbegründenden Arbeitsgänge müssen in Deutschland erfolgt sein) nicht erfüllen. Oft soll so signalisiert werden, dass zumindest die Entwicklung oder die Qualitätssicherung in Deutschland stattfinden bzw. der verantwortliche Importeur seinen Sitz in Deutschland hat.

Dennoch bergen solche Aussagen und Logos die Gefahr einer Verbrauchertäuschung. Wer also Wert auf in Deutschland hergestellte Werkzeuge legt, sollte also auf die klare und rechtlich abgesicherte Kennzeichnung "made in Germany" achten - oder besser auf das neutral überwachte FWI-Herkunftssiegel!

Auf Beschluss seines Vorstands wird der FWI im Herbst 2026 eine Informationskampagne auf sozialen Plattformen wie LinkedIn starten. Geplant sind folgende Themenschwerpunkte:

Post 1: Germany ist nicht gleich Made in Germany.
keine Emotionalisierung, sondern Klarheit + Einordnung + Lösung

Post 2: Siegel ist nicht gleich Siegel – aber worin liegt eigentlich der Unterschied?
Kein Angriff, sondern Klarstellung über Anspruch und Bedeutung

Post 3: Menschen hinter dem Werkzeug
Menschen, Teams, Ausbildung, Verantwortung, sichere Arbeitsplätze.

Post 4 – Das Herkunftssiegel als Orientierung für den Markt
Nutzen für Einkauf, Handel, Fachanwender, und Importeure: Orientierung, Vertrauen, Planbarkeit.

Über den Start der Kampagne werden wir unsere Mitglieder informieren.

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