Chrom(VI)FWI Stellungnahme im Rahmen der Konsultation zu Chrom VI

Der Fachverband Werkzeugindustrie e.V. (FWI) ist die verbandliche Organisation der Werkzeughersteller in Deutschland und somit die zentrale Interessenvertretung für Unternehmen der Branche. Aktuell betreuen wir rund 150 überwiegend mittelständische Mitgliedsunternehmen, die mit hochspezialisierten Produkten in differenzierten Märkten erfolgreich sind.

Mit einem Umsatz von rund 10 Mrd. Euro ist die Werkzeugindustrie ein bedeutender Teil der deutschen Industrie. Ihre Wertschöpfungskette reicht von Vorprodukten wie Spezialstahl und Draht bis hin zum Einsatz der Werkzeuge in nahezu allen Industriezweigen. Damit sichert sie Arbeitsplätze und Wohlstand und ist auf verlässliche politische Rahmenbedingungen angewiesen. Zudem leisten langlebige Qualitätswerkzeuge „Made in Germany“ einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft, etwa durch die Wiederverwendung und Reparatur von Konsum- und Industriegütern.

Wir begrüßen die Möglichkeit, im Rahmen des Konsultationsverfahrens zu den vorgeschlagenen Beschränkungen für sechswertige Chrom(VI)-Verbindungen Stellung zu nehmen.

Der Schutz von Arbeitnehmern, Verbrauchern und Umwelt vor gefährlichen Stoffen hat für unsere Branche oberste Priorität. In diesem Zusammenhang begrüßen wir den pragmatischen Ansatz der Europäischen Chemikalienagentur, das aufwändige Zulassungsverfahren durch ein auf Beschränkungen basierendes Verfahren zu ersetzen. Dieses schafft größere Vorhersehbarkeit, Effizienz und Bürokratieabbau bei weiterhin hohen Sicherheitsstandards. Allerdings führte die sich wandelnde strategische Ausrichtung der EU-Politik mit dem Übergang von der Autorisierungspflicht zum Beschränkungsverfahren teilweise zur Fehlleitung von Ressourcen in Richtung einer vollständigen Substitution.

Die detaillierte Stellungnahme finden Sie hier:

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