AußenhandelGlobaler Wachstumsausblick 01/2026
Laut dem globalen Wachstumsausblick des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) wird sich das weltwirtschaftliche Wachstum in 2026 leicht abschwächen.
Zentrale Ergebnisse (Januar 2026):
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Weltwirtschaft:
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Globales Wachstum schwächt sich leicht ab und dürfte nur knapp über drei Prozent liegen.
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USA:
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Trotz politisch verursachter Angebotsprobleme (Migration, Handel) bleibt das Wachstum robust.
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Erwartetes Wachstum: ca. 2 %, getragen von KI‑Investitionen und Steuergesetzen.
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Neue Zolldrohungen gegenüber Europa sind noch nicht eingepreist.
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Euroraum:
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Wachstum sinkt leicht auf 1,1 %.
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Inländische Nachfrage stabilisiert sich, aber der Außenhandel belastet vor allem im ersten Halbjahr.
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Deutschland:
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Erwartetes Wachstum: 1 %.
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Fiskalimpulse der Bundesregierung sollen Investitionen anregen und Konsum stabilisieren.
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Außenbeitrag bleibt negativ.
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China:
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Wachstum von 4,5 % erwartet.
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Schwache Konsumentenstimmung, geringe Investitionen und ein belasteter Immobilienmarkt dämpfen die Dynamik.
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Inflation & Geldpolitik:
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Globale Inflation geht weiter zurück.
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Unterschiedliche Preisdynamiken zwischen Volkswirtschaften führen zu vorsichtigen, schrittweisen Anpassungen der Geldpolitik.
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Finanzpolitik:
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Insgesamt neutrale Wirkung weltweit.
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Impulse in USA, Japan und Deutschland stehen Konsolidierungsmaßnahmen in anderen Ländern gegenüber.
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Strukturelle Reformen:
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OECD‑Länder benötigen Reformen zur Stärkung von Investitionen in die digitale und ökologische Transformation.
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Prioritäten: Bürokratieabbau, vereinfachte Regulierung, geringere Markteintrittsbarrieren.
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Quelle: BDI
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