US-StrafzölleIndustrie-Umfrage zu US-Zöllen
Trotz der vorläufigen Einigung im Zollkonflikt zwischen EU und USA erwartet die deutsche Industrie weitere Belastungen im transatlantischen Handel. Laut einer DIHK-Blitzumfrage unter 3.500 Betrieben spüren bereits 72 % negative Auswirkungen – bei Unternehmen mit direktem US-Geschäft sogar 90 %.
Kernfakten:
- Größte Sorge bleibt die handelspolitische Unsicherheit und drohende weitere Zölle.
- Bereits jetzt berichten 72 Prozent der befragten Unternehmen von negativen Auswirkungen der US-Handelspolitik – bei Betrieben mit direktem US-Geschäft sind es sogar 90 Prozent.
- Der aktuelle US-Basiszollsatz von 10 % und die geplante Erhöhung auf 15 % stellen für viele Industrieunternehmen eine spürbare Belastung dar.
- Die Folge: Über die Hälfte der betroffenen Unternehmen reduziert ihre US-Aktivitäten, ein Viertel fährt Investitionen zurück. 84 % geben gestiegene Zollkosten an US-Kunden weiter – mit Auswirkungen auf die dortige Inflation.
- Viele Betriebe richten ihren Blick nun auf stabilere Märkte: Der europäische Binnenmarkt (73 Prozent der Befragten), der asiatisch-pazifische Raum sowie Länder wie Mexiko und Kanada gewinnen an Bedeutung.
Quelle: DIHK
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